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Es gibt 8 Einträge im Lexikon.
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Lexikoneintrag Inhalt
ReflexblaseEine Form der Blasenlähmung bei Querschnittslähmung. Diese Blasenentleerungsstörung findet sich bei Patienten mit Rückenmarksverletzungen ab dem 12. Brustwirbelkörper. Für die Entleerung der Blase beklopft der Betroffene seine Blasenregion von außen und löst so trotz bestehender Lähmung seine Blasenentleerung ohne Hilfsmittel aus. Es wird diesen Patienten jedoch dringend geraten, immer für eine restharnfreie Blasenentleerung zu sorgen und dafür die intermittierende Katheterisierung zu verwenden.
 
ReflexinkontinenzDie Reflexinkontinenz wird durch neurogene Funktionsstörungen verursacht, beispielsweise bei Parkinson-Patienten, nach Hirnschlag, durch Zerebralsklerose oder Morbus Alzheimer. Die Übertragung von Signalen zwischen Gehirn und Blase ist dabei gestört. Die Blase entleert sich reflexartig, in der Regel ohne Harndrang und ohne willentliche Kontrolle. Die Symptomatik ähnelt jener der Dranginkontinenz.
 
Reizdarm-SyndromReizdarm-Syndrom (lat. Colon irritable / Abkürzung: RDS) funktionelle Störung des Magen-Darm-Trakts. Typische Beschwerden sind Bauchschmerzen, veränderte Stuhlgewohnheiten (chronische Verstopfung, Durchfall oder im Wechsel beides) sowie Blähungen. Diesen Beschwerden liegt eine funktionelle Störung des Magen-Darm- Traktes zugrunde, d.h. eine organische Erkrankung (z.B. eine Entzündung oder Krebs) kann ausgeschlossen werden. Funktionelle Störungen des Magen-Darm- Traktes sind die häufigsten Erkrankungen des Verdauungstraktes, die Symptome können über einen sehr langen Zeitraum auftreten, während dieser Zeit an Intensität zu- oder abnehmen. Auch längere beschwerdefreie Phasen sind häufig. Die Hälfte der Betroffenen wird über einen Zeitraum von 5 Jahren spontan oder nach entsprechender Behandlung wieder beschwerdefrei. Eine genaue Ursache für das Auftreten des RDS ist bislang noch nicht bekannt.
 
Rektale IrrigationDarmspülung. Bei einer rektalen Irrigation soll der Darm durch regelmäßige Spülungen zur Entleerung angeregt werden.
 
RektalprolapsDer Mastdarmvorfall ist durch eine Schwäche des Beckenbodens und des Schließmuskels bedingt und kann bis hin zum Austreten der Darmwand aus dem After führen. Frauen sind wesentlich häufiger von der Erkrankung betroffen, vor allem nach mehreren Geburten.
 
RektozeleAussackung des Rektums in die Vagina. Hier kommt es zu einer Ausdünnung der Wand zwischen Scheide und Enddarm, sodass sich der Enddarm in die Scheide wölben kann. Die Symptome sind vor allem das Gefühl der unvollständigen Darmentleerung und die Verstopfung.
 
Rektum (Mastdarm, Enddarm)Letzter Abschnitt des Dickdarms, der mit dem After endet. Auch als Mastdarm oder Enddarm bezeichnet.
 
RhabdosphinkterSchließmuskel im Bereich der Harnröhre, der aus quergestreiften Muskelfasern besteht. Wenn der Rhabdosphinkter angespannt ist, kann im Normalfall kein Urin aus der Blase entweichen.
 


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